Buchgestaltung für Unternehmen

Manche Bücher entstehen aus einem Anlass. Andere aus der Notwendigkeit, etwas festzuhalten, bevor es sich verflüchtigt. Corporate Books gehören zur zweiten Kategorie. Sie entstehen dort, wo Organisationen innehalten, weil sich etwas verändert hat oder weil deutlich wird, dass etwas bewahrt werden will.

Arbeit sichtbar machen

In vielen Unternehmen bleibt entscheidende Arbeit unsichtbar. Sie geschieht im Alltag, in Abstimmungen, Entscheidungen und Routinen. Corporate Books machen diese Arbeit sichtbar. Nicht erklärend, nicht bewertend, sondern durch Struktur, Auswahl und Gewichtung. Sie zeigen, wie Arbeit tatsächlich geleistet wird – getragen von Menschen und eingebettet in Zeit.

Haltung in Form übersetzen

Eine Haltung lässt sich nicht formulieren, aber zeigen. In Corporate Books wird Haltung nicht behauptet, sondern über Praxis erfahrbar gemacht, beispielsweise durch Geschichten, Prozesse und Entwicklungen. Dabei tritt die Gestaltung in den Hintergrund und konkurriert nicht mit dem Inhalt. Sie ordnet und gibt dem Inhalt eine beständige Form.

Bücher als kulturelles Gedächtnis

Corporate Books sind keine Kampagnenmedien. Sie sind dafür gedacht, dauerhaft zu existieren. Sie bewahren Wissen, machen Entwicklungen nachvollziehbar und schaffen Orientierung – gerade in Zeiten von Wandel und Neuorientierung. Als physische Objekte tragen sie Verantwortung für Inhalt, Material und Aussage.

Wann ein Corporate Book sinnvoll ist

Organisationen entscheiden sich für ein Corporate Book, wenn ein Generationswechsel ansteht, wenn sie sich neu ausrichten oder wenn nach Umbrüchen klar werden soll, was bleibt und was weitergetragen werden soll. In diesen Momenten bietet das Buch eine Form der Verdichtung, die Gespräche ergänzt und langfristig wirksam bleibt.

Meine Rolle

Ich begleite Corporate-Book-Projekte mit Ruhe, Struktur und Sorgfalt und bringe dabei eine eigene Position ein, wo Inhalte geschärft und Entscheidungen getroffen werden müssen. Ich helfe dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen, Bruchstellen wahrzunehmen und Inhalte in eine tragfähige Buchform zu übersetzen. Gestaltung dient dabei nicht der Inszenierung, sondern dem Verständnis.